Der
Täter-Opfer-Ausgleich ist ein wesentlicher Baustein unserer Gesamtkonzeption,
in dem das Soziale Lernen in Gruppen (SoLIG) eine bedeutende Rolle spielt.
Die Jugendlichen werden in Konflikten mit den Aushandlungsprozessen
vertraut gemacht und lernen Verantwortung für sich und andere zu
übernehmen.
In sozialen Konflikten bietet der Täter-Opfer-Ausgleich den Jugendlichen
im Christophorus-Jugendwerk die Möglichkeit, diese Konflikte im
persönlichen Austausch eigenverantwortlich zu bearbeiten. Diese
Ausgleichsgespräche werden von geschulten MitarbeiterInnen moderiert.
Das Opfer wird gebeten, seine Gefühle, sein Erleben zum Zeitpunkt
der Tat und die Folgen, die die Tat mit sich brachte, dem Täter
zu erzählen. Der Täter bekommt danach die Gelegenheit aus
seiner Sicht zu schildern, wie es zu dem Übergriff kommen konnte.
Eine Entschuldigung und gegebenenfalls die Vereinbarung einer Wiedergutmachung
stehen am Schluss des Gespräches.